APD-Patient Diego Segado

Diego Segado (APD Patient)
Diego Segado beim Aufbau des Cycler
Diego Segado beim Anschluß der Cycler Beutel

APD

Da bei der APD der Vorgang automatisiert ist und ohne weitere Hilfe von alleine abläuft, wird die APD von den Patienten hauptsächlich nachts durchgeführt – praktisch, denn schlafen muss jeder und das Gerät stört dabei kaum.

DIEGO SEGADO

Diego Segado Rodriguez ist 37 Jahre alt und lebt zusammen mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in Berlin. Als Chefkoch in mehreren Berliner Lokalitäten, wie dem Fuchs und Elster oder dem Klunkerkranich, machte sich Herr Segado in der Kochszene einen Namen. Insgesamt war er für die Logistik von zwei Restaurants, einem Club und einem Café verantwortlich. Im Sommer 2014 kam es für ihn Schlag auf Schlag. Mit plötzlichem Nierenversagen fand er sich eines Tages auf der Intensivstation wieder. Der Auslöser für die Erkrankung war vermutlich der hohe Stress, dem er tagtäglich in der Restaurantszene ausgesetzt war. Seit über drei Jahren macht Herr Segado nun schon die APD (Automatisierte Peritonealdialyse) und ist mit den Freiheiten, die sich durch diese Dialyseform für ihn ergeben, überaus zufrieden.

„Für mich war das eine Erleichterung. Jetzt kann ich am Tag eigentlich alles machen.“

Mit der APD dreht sich am Tag nicht mehr alles nur noch um die Dialyse

Nachdem bei Herrn Segado das Nierenversagen erkannt wurde, begann er zunächst für ein paar Wochen mit der klassischen Hämodialyse (Blutwäsche), bis er sich schließlich für die CAPD entschied. Nach einigen Wochen war ihm jedoch die mehrmalige Prozedur mit dem händischen Beutelwechsel lästig geworden, da sich der Tag nur noch um seine Dialysebehandlung drehte und darum, wann der nächste Beutelwechsel anstand. Zwar kam er mit den Beutelwechseln gut klar, aber er wollte sich seinen Alltag als Familienvater wieder individueller einteilen können. Schließlich entschloss er sich also für die APD (Automatisierte Peritonealdialyse), bei der der sogenannte Cycler über Nacht den Dialysevorgang während des Schlafs selbstständig durchführt. Die Beutelwechsel sind für ihn seitdem passé, sodass er nun wieder tagsüber seinem Beruf und seiner Freizeit mehr Zeit widmen kann. „Für mich war das eine Erleichterung. Jetzt kann ich am Tag eigentlich alles machen“, betont der 37-Jährige. Mit der APD kann Herr Segado mit etwas Organisationsaufwand jederzeit verreisen. Die Reise sollte jedoch frühzeitig geplant werden, sodass Materialien pünktlich vom Hersteller in das entsprechende Reiseland geliefert werden können.

 

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