Mein Lernfortschritt
Die Peritonealdialyse

Orientieren, bevor es losgeht: Prädialyse-Kompass

Die Peritonealdialyse

Peritonealdialyse = Bauchfelldialyse


Behandlungsoptionen

Behandlungssituationen im häuslichen Bereich


Behandlungsoptionen

  • Die Peritonealdialyse (PD) findet innerhalb des Körpers statt.
  • Die Behandlungsmethode kann mit und ohne maschinelle Hilfe erfolgen.
  • Das Bauchfell (Peritoneum) dient dabei als Filter.
  • Durchführung der PD vom Patienten selbstständig zu Hause.
  • Sie sind nicht allein: medizinische Unterstützung vom behandelnden Zentrum ist jederzeit gewährleistet.

Der PD-Katheter

Durchmesser: 5 Millimeter


Funktionsweise der Peritonealdialyse

Die Bauchhöhle (Peritonealhöhle)


Die Dialyselösung

  • sterile Flüssigkeit, die in die Bauchhöhle gefüllt wird
  • nimmt die Giftstoffe aus dem Blut auf
  • entzieht überschüssiges Wasser aus dem Blut
  • führt dem Blut wichtige Substanzen wie z.B. Elektrolyte zu

Kriterien bei der Therapiewahl

  • CAPD = Kontinuierliche Ambulante PD
  • APD = Automatisierte PD

Der Behandlungsablauf der CAPD

  • 3 bis 4 Beutelwechsel pro Tag (Austausch der Dialyselösung)
  • Pro Beutelwechsel ca. 20 bis 30 Minuten
  • Verweilzeit ca. 4 bis 6 Stunden

Der Behandlungsablauf der APD


PD Training


Vorteile der Peritonealdialyse

  • Kontinuierliche Entgiftung und Entwässerung
  • Keine Kreislaufbelastung
  • Längerer Erhalt der Nierenrestfunktion
  • Mehr Freiheit bei Essen und Trinken
  • Kein Punktionsschmerz
  • Individuelle Zeiteinteilung
  • Unabhängigkeit/Flexibilität
  • Mehr Selbstständigkeit
  • Ambulanzbesuch nur alle 4 – 6 Wochen

Nachteile der Peritonealdialyse

  • Tägliche Behandlung
  • PD-Katheter
  • Dialyselösung im Bauch
  • Mögliche Gewichtszunahme
  • Lagerplatz für Dialysematerial

Mögliche Komplikationen der Peritonealdialyse

  • Leckagen
  • Hernien
  • Katheterfehllagen
  • Infektionen (z.B. Bauchfellentzündung)
  • Veränderungen des Bauchfells

Mögliche Komplikationen der Peritonealdialyse


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