Fragen und Antworten: Allgemeines

Dialyse, ganz gleich ob Hämo- oder Peritonealdialyse betrifft in jedem Fall auch Ihre Angehörigen. Denn Sie werden Ihren bisherigen Alltag auf eine der beiden Behandlungsmethoden anpassen müssen und das hat auch Auswirkungen auf Ihre Angehörigen. In den meisten Fällen beruht die Ablehnung Ihrer Angehörigen auf einem deutlichen Informationsdefizit. Deshalb ist es besonders wichtig Ihren Partner/Kinder etc. bei den Informationsgesprächen mit Ihrem Arzt dabei zu haben. Auch sollten Ihre Angehörigen, genauso wie Sie, sich belesen und z. Bsp. diese Internetseite besuchen.
So lassen sich schnell die meisten Missverständnisse klären und die Angehörigen sehen auch die Möglichkeiten welche sich Ihnen bieten, wenn Sie die Behandlung zuhause durchführen.

Zuvorderst bedeutet dies, dass Sie eine chronische Erkrankung haben, welche mit den Möglichkeiten der heutigen Medizin gut behandelt werden kann. Es geht primär darum die verlorengegangene Nierenfunktion zu ersetzen. Ihr behandelnder Mediziner hat grundsätzlich drei verschiedene Möglichkeiten Ihnen zu helfen. Als der goldene Standard wird die Nierentransplantation angesehen. Hier gilt es zu berücksichtigen, dass die Transplantation einer Niere nicht bei jedem Patienten aus medizinischen, ethischen oder anderen Gründen möglich ist. Ihr Arzt wird das mit Ihnen besprechen. Ferner hat Ihr Arzt die Möglichkeit Ihre Erkrankung mittels der Peritonealdialyse oder der Hämodialyse zu behandeln. Beide Methoden werden Ihren Lebensalltag und auch Ihre Lebensqualität verändern. Deshalb ist es für Sie besonders wichtig sich die Unterschiede der beiden gleichwertigen Behandlungsmethoden klar zu machen und gemeinsam mit Ihrem Arzt zu entscheiden, welche der beiden Methoden am besten mit Ihrem gewohnten Lebensalltag harmoniert.

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